1. Anbieter
Almagara Ocean Projects S.L.CIF: B27578772
Camino del Angel 6 BI.E 1 43
29660 Marbella, Málaga, España
E-Mail: mari77ga@icloud.com
Telefon: +49 1575 1957860
2. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge und verbindlichen Buchungen über geführte Retreats, Programme und Erlebnisse an Bord (Marke MariMar) zwischen Almagara Ocean Projects S.L. („Anbieter“) und dem Kunden. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Der Anbieter ist kein Charterbetrieb und vermietet kein Boot. Gegenstand ist eine Dienstleistung (Teilnahme an geführten Erlebnissen / Retreats an Bord).
3. Leistungen
Art, Umfang, Termin, Dauer, Preis und enthaltene Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung, der Buchungsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung. Änderungen aus wetter-, sicherheits- oder betriebstechnischen Gründen bleiben vorbehalten; der Anbieter bemüht sich um eine gleichwertige Alternative.
4. Vertragsschluss
Eine Anfrage über die Website oder per E-Mail stellt noch kein Angebot dar. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Buchung schriftlich (auch per E-Mail) bestätigt oder eine Anzahlung / Zahlung entgegengenommen und bestätigt hat.
5. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung mitgeteilten Preise. Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist eine Anzahlung fällig; der Restbetrag vor Beginn der Leistung nach Maßgabe der Buchungsbestätigung. Zahlungen erfolgen auf das vom Anbieter genannte Konto bzw. über die vereinbarte Zahlungsart.
6. Rücktritt und Stornierung durch den Kunden
Stornierungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt). Sofern in der Buchungsbestätigung keine abweichenden Fristen genannt sind, gilt:
- bis 30 Tage vor Leistungsbeginn: Erstattung abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 10 % des Preises
- 29–14 Tage vor Leistungsbeginn: 50 % des Preises werden fällig
- weniger als 14 Tage vor Leistungsbeginn: 100 % des Preises
Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt. Ein gesetzliches Widerrufsrecht kann bei Freizeitdienstleistungen mit festem Termin eingeschränkt sein (Art. 16 lit. l Richtlinie 2011/83/EU bzw. spanisches Verbraucherrecht).
7. Absage oder Änderung durch den Anbieter
Der Anbieter kann die Leistung aus wichtigem Grund absagen oder verschieben (insbesondere Unwetter, technische Defekte, behördliche Vorgaben, höhere Gewalt). In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten oder bereits gezahlte Beträge erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig und keine Vorsatz- oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
8. Teilnahmevoraussetzungen und Sicherheit
Teilnehmer müssen den Anweisungen der Crew und der Sicherheitsbestimmungen folgen. Der Anbieter kann Personen von der Teilnahme ausschließen, die die Sicherheit gefährden oder gegen Anweisungen verstoßen; in diesem Fall besteht kein Anspruch auf (anteilige) Erstattung, sofern der Ausschluss berechtigt war.
Bei Familien- und Kinderprogrammen erfolgt die Anmeldung Minderjähriger durch die Erziehungsberechtigten. Für Kinder unter 14 Jahren ist die Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich (siehe Política de Privacidad).
9. Haftung
Für die Haftung bei Personenschäden während der Beförderung auf See gelten vorrangig die zwingenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 392/2009 i.V.m. dem Athener Übereinkommen von 1974/2002. Der Anbieter verfügt über eine entsprechende Passagierhaftpflichtversicherung.
Im Übrigen haftet der Anbieter unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren, typischen Schaden, soweit gesetzlich zulässig und soweit dem nicht die zwingenden Vorschriften der VO (EG) 392/2009 entgegenstehen.
Für Gegenstände der Teilnehmer wird keine Haftung übernommen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters vorliegt.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden gemäß der Política de Privacidad verarbeitet.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt spanisches Recht. Handelt es sich beim Kunden um einen Verbraucher, gelten die zwingenden gesetzlichen Zuständigkeits- und Verbraucherschutzvorschriften seines Wohnsitzstaates; der Verbraucher kann seine Rechte insbesondere vor den Gerichten seines Wohnsitzes geltend machen. Gegenüber Unternehmern (B2B) sind die Gerichte am Sitz der Gesellschaft zuständig.
12. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.